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Uwe Löllmann -
FEUERZEICHEN
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Über eine Ausstellung im Taubenturm in Dießen am Ammersee Mai 2002 während der Dießener Töpfertage. |
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Nachdem wir erst kurz zuvor von der Ausstellung erfahren
hatten, entschlossen wir uns dem Künstler und seinen Werken einen Besuch
abzustatten. Den Töpfermarkt wollten wir erst danach besuchen, weiser
Entschluss, wie sich herausstellen sollte. |
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Wir kamen bei festlichem Geläut zum Hochamt an. Im Turm
waren Uwe Löllmann und seine Helfer noch dabei, die Objekte ins rechte
Licht zu rücken. Wir wussten in etwa, was uns erwartete, die sehr aufschlussreiche
Webseite
des Töpfers erklärt vieles. Was wir nicht erwartet hatten, war die
freundliche, offene Art des Künstlers seine Besucher zu begrüßen und
von seiner Arbeit zu sprechen. |
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Nach dem Video dann die ausgestellten Objekten. Das Erlebnis des "in-die-Hände-nehmens" ist schon etwas besonderes. Die Stücke betrachten, den gerade gesehenen Film noch in Erinnerung, hatte etwas außergewöhnliches an sich. Wenn dann noch der Schöpfer der Werke erklärend zur Stelle ist, bekommt das ganze erst seine ganze Dimension. |
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Entdecken, wie der Aschenanflug sich unterschiedlich auswirkt, die faszinierenden Farben, die die Einwirkung des Feuer-Elementes bezeugen... Ich hatte ja über Uwe Löllmanns Beziehung zur japanischen Anagama-Tradition gelesen. Hier war zu sehen, wie ein europäischer Künstler diese alten Techniken für seine Arbeiten nutzt. In jedem Stück wirkt der Respekt vor den Elementen und die Demut vor der Schöpfung mit. So schnell werden wir diesen Besuch nicht vergessen. |
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Mit zwei "Beute-Stücken" verließen wir den Turm und gingen in Richtung des gleichzeitig stattfindenden Töpfermarktes am See. Ein einziges "Gwurl" um die vielen Ständen. Tausende Menschen wogen hin und her, Kinder bauen Türme aus kleinen Ziegelsteinen, der Trachten-Verein bietet selbstgebackenes, (wir bevorzugen Butterbrezn), Blasmusik wechselt mit Ecuadorianischen Klängen, die Sonne scheint, am Steg legt der Dampfer an, noch mehr Besucher, Krüge, Vasen, Tassen, Tiegel, Kannen, Objekte von Töpfern aus Deutschland, Österreich, Dänemark, England, Frankreich, Ungarn, dem Schweizer Steffisburg (musste an ein Chanson der Quat' Barbus aus den 50er Jahre denken, "Le Männerchor aus Steffisburg") und wir mittendrin, erschöpft. Unter den vielen angebotenen Stücken viel interessantes, doch keines, das dem nahe kommt, was wir gerade von Uwe Löllmann sehen durften.
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